fred

FRED J. PERRY war genau genommen einer der ersten englischen Stars des weißen Sports.
Als erstes machte er auf sich aufmerksam, als er Tischtennisweltmeister wurde. '34 qualifizierte er sich für das größte Tennis-Turnier, Wimbledon und gewann dann auch gleich in den beiden Folgejahren '35 und '36.
Fred Perry war das Erste, 'schmuddlige' Arbeiterkind, das Wimbledon gewann.
1975 stelle er der britischen Tennisnationalmannschaft weiße Polohemden zur Verfügung, später ehren die Spieler Fred Perry indem sie, ihm zu ehren ein Emblem auf die Polos sticken ließen.
Fred Perry wählte den Lorbeerkranz, den er beim All England Cup gewonnen hatte.
Fred Perry ist seit jeher Kult in Skinheadkreisen, nicht nur weil der Name Fred Perry ein Oxymoron gegen die Upper-Class bildet, sondern weil die Hemden einfach passen und schick sind.
 

Fred Perry starb am 2. Februar 1995

Die Firma Fred Perry steckt heut zu Tage viel Geld in Werbung, so kann man heute im TV Clips mit zB.: MODs & Skinheads sehen, oder an Littfasssäulen Poster mit zB.: hübschen Skingirls.

Kleine Anekdote:
Einige Zeit lang tauchten sogar
Tauschkarten vom siegreichen Arbeiterklasse Helden auf, wie es in Amerika mit Football oder Baseballspielern üblich ist..

 

 

 

ben

In den späten 50 ziger Jahren, eine kleine Fabrik in Brighton, 10 Personen arbeiteten hier, der Inhaber


BEN SHERMAN


Sein Engagement für Qualität und ausgewählte Schnitte, sowie individuelle Merkmale,
wie Schulterklappe, Button-Down-Kragen, die durchgenähte Kellerfalte und eingekerbten kurze Ärmel.
1963 eröffnet die Ben Sherman Company den ersten Laden neben der Fabrik. Exporte
nach Europa und den USA nahmen ihren Anlauf.
Vor allem das
Button-Down mit Kellerfalte erwies sich als Dauerbrenner mit Kultcharakter.
In den 60 zigern und dann noch mal in den 70 ziger Jahren, gaben zwei der
markantesten Jugendbewegungen der englischen Kultur, diesem Hemd den wahren britischen Charakter.
 
In den frühen 60´s, beeinflusst durch Italienische Modemacher sind die Mods auf der Suche
nach einer smarten taillierten Silhouette. Sie machen das Ben Sherman Shirt zum Bestandteil ihres Stils.
Styling und Straßenkultur.
Die Mods, eine Bewegung des damaligen Zeitgeistes, wurden durch ihr Verhaltenen zum Nationalen
ja sogar Internationalen Ereignis. Straßenkämpfe in eleganten Seebädern ( Brighton ),
mit Tausenden von Teenagern, waren bis dahin unbekannt und unvorstellbar.
Aus der Schande, Verzweiflung und Empörung der Öffentlichkeit, angeheizt durch die Medien,
entstand ein faszinierender Glamour, der fuer die leicht beeindruckende Jugend unwiderstehlich war.
Ende der 60´s übernahmen die
Skins das Sherman Button Down als Identitätsflagge, überwiegend kariert getragen.
In Karos sind die Briten unschlagbar.

llonsdale

Der 5. Graf von Lonsdale (der 'Gelbe Graf') war Präsident des 'National Sporting Club' und von Arsenal London, ihm zu Ehren tragen die Spieler heute noch, bei Auswärtsspielen, gelbe Trikots. Weiter führte er die Handschuhpflicht beim Kampf im Ring ein, die bekanntlich heute auch immer noch gilt.
Lonsdale London kann auf seine lange Geschichte mit Stolz zurückblicken, gegen Ende der 50'er eröffnete ein ehemaliger Boxer
(
Bernhard Hart) den ersten Lonsdale Shop, ein Laden für Boxausstattung.

Klarstellung:

  • Skinheads tragen Lonsdale nicht wegen irgendwelcher dubioser NSDAP Formeln.

  • Die Firma Lonsdale setzt sich aktiv gegen Antisemitismus und Rassenhass ein,
    unter anderem mit Samplern, Werbefilmen, Kleidung (zB.: 'Lonsdale Loves all Colours') uvm.

 

 

martens

matens
Dr. Klaus Maertens, fing 1945 nähe München (AHA, hammas scho wieder! in Seeshaupt) an, Schuhe mit Luftgepolsterter Sole zu konstruieren, mit denen er sich trotz verletztem Fuß durch die Alpen fortbewegen konnte. Er zeigte seine Konstruktion einem Befreundeten Erfinder, Dr. Herbert Funck. Die beiden gründeten schließlich 1959 die Firma

Doc Martens

Die Arbeiterklasse erfreute sich immer mehr an den neuen 'Superschuhen', das lag mitunter an dem Legendären '1460'. Die Firma wuchs und wuchs und stellte somit für viele Subkulturen und Bands die erste Wahl dar.
Auf der Doctor Martens Homepage kann man unter anderem in der History folgendes lesen:

[....from the ashes of the mods and the rocker of the early 60s on Brighton Beach to the skins, skinheads, bovver boys and punks...]

Rodney Harrington

 


"Ryan O'Neal"


Der Namensgeber der Kultjacken mit dem markanten Innenstoff!
Der Name "
Harrington" oder genauer gesagt "Rodney Harrington" (bürgerlicher Name Ryan O'Neal) stammt aus der alten Fernsehserie "Peyton Place", in der er eben eine solche Jacke immer trägt.
Die original Harringtonjacken werden seit Ewigkeiten von einem
Familienbetrieb in England hergestellt.
Mittlerweile stellt die Firma auch
Donkey Jackets, Strickjacken, Hemden, Mützen etc. her.

 

Levis

1853:
Levi Strauss schneidert die erste Jeans aus braunem Segeltuch. Er selbst nennt sie '
waist overall'. aus der später die legendäre '501' wird.
Die braunen Segelplanen werden durch indigoblau gefärbten Baumwollstoff aus Frankreich (Serge de Nimes = Denim) ersetzt.
1886:
Das ‘‘Two Horse Brand‘‘ kommt als
Lederettiket auf die Levi’s Jeans und ist heute ein label-two-horses.jpg (20382 Byte)geschütztes Markenzeichen. 
1890:
Die hüfthohen Overalls von Levi Strauss erhalten die Produktionsnummer 501.
1936:
Das rote Fähnchen an der Gesäßtasche, auch Red Tab genannt, wird als Markenzeichen eingeführt.
(quelle: http://www.textilgestaltung-schule.de/geschichte_levis.htm)



Szenerelevanz vor allem durch die STA-PREST Hosen, mit Bügelfalte. Wer einmal eine STA-Prest angehabt hat, gibt sie so schnell nicht wieder her, aber natürlich auch durch die saubere und robuste Qualität.